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Entzündungen nach COVID-19 und Post-Vac-Syndrom: Mögliche Mechanismen und aktuelle Erkenntnisse

04.09.2026

Entzündungen bei Long COVID und Post-Vac-Syndrom – Was ist bislang bekannt?

Chronische Entzündungsprozesse gelten als eines der zentralen Themen in der Forschung zu Long COVID und dem Post-Vac-Syndrom. Viele Betroffene berichten über anhaltende Beschwerden wie z.B. Müdigkeit, Muskelschmerzen, Konzentrationsstörungen, Herzprobleme, neurologische Symptome, Hautprobleme (bsw. Ekzeme) und Symptome im Verdauungstrakt – oft Monate nach einer Infektion oder Impfung.

Doch welche biologischen Mechanismen könnten dahinterstehen?

Das Immunsystem als Schlüssel

Das Immunsystem reagiert auf Viren und andere Fremdstoffe mit der Ausschüttung verschiedener Botenstoffe, den sogenannten Zytokinen und Chemokinen.

Mehrere wissenschaftliche Arbeiten beschreiben, dass Spike-Proteine sowie Lipidnanopartikel Immunreaktionen auslösen können. Dabei werden unter anderem Signalwege wie NF-κB aktiviert, die eine wichtige Rolle bei Entzündungsprozessen spielen.

Darüber hinaus werden verschiedene Immunzellen aktiviert, darunter:

  • Makrophagen
  • Dendritische Zellen
  • Neutrophile Granulozyten
  • Lymphozyten einschließlich natürlicher Killerzellen (NK-Zellen)
  • Mastzellaktivierungssyndrom (MCAS)
  • T-Helferzellen
  • Humorale Komponenten (Plasmaproteine)
  • Interleukine

Diese Prozesse sind grundsätzlich Bestandteil der Immunabwehr. Problematisch kann jedoch eine anhaltende oder überschießende Entzündungsreaktion sein.

Das Handbuch von Dr. Mirja Effing und Cajus Wacker gibt Ärzten und Patienten Hoffnung.

Ein systematischer Ansatz einer Ärztegruppe mit ca. 50 Ärzten, die sich seit 2021 regelmäßig austauschte, wurde von den Ärzten Effing und Wacker mit fachlicher Unterstützung durch Kurt Müller (Begründer der Umweltmedizin in Deutschland und Europa) verfasst. Das Ergebnis ist das beste systematische Werk zur Hilfe von Post Vaccine und Post COVID, veröffentlicht im Sound-of-Truth Verlag. Der Leitfaden zur Diagnose und Behandlung ist symptomorientiert aufgebaut. Diagnose und Behandlung gehen jedoch tiefer an die Ursachen der Erkrankung. Die Behandlungsprotokolle bieten praktische und in der ärztlichen Praxis nachgewiesen wirksame Therapien bei Spikeopathie, was gleichbedeutend mit Long COVID, Post COVID, Post Vaccine Syndrome, Impfnebenwirkung ist, die vielfältigste Symptome haben können.

Nehmen wir als Beispiel das Mastzellaktivierungs-Syndrom (MCAS). Es lässt sich anhand von Laborparametern, die im Behandlungsleitfaden enthalten sind, ausschließen. Ist es jedoch wahrscheinlich die Diagnose, kann eine Therapie u.a. mit Mastzellstabilisatoren eingesetzt werden, die ebenfalls dort beschrieben sind. Die Behandlung war oft erfolgreich, wenn sie von einem erfahrenen Arzt individuell angepasst wurde, der die funktionellen Zusammenhänge des komplexen Immunsystems kennt. Kinder und junge Erwachsene konnten nach einem Jahr chronischer Erkrankung wieder laufen. „Fast alle fühlten sich nach den Behandlungen besser“, sagte der Autor und Arzt Cajus Wacker aus Süddeutschland.

ACE2 und das Renin-Angiotensin-System

Ein weiterer diskutierter Mechanismus betrifft den ACE2-Rezeptor.

ACE2 wirkt normalerweise entzündungshemmend und schützt Blutgefäße sowie verschiedene Organe.

Wird die ACE2-Aktivität reduziert, verschiebt sich das Gleichgewicht des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (RAAS) zugunsten von Angiotensin II.

Dies kann mit

  • erhöhtem oxidativem Stress
  • Entzündungsreaktionen
  • Gefäßveränderungen
  • Blutdrucksteigerungen

in Zusammenhang stehen.

Chronische Entzündungen können verschiedene Organsysteme betreffen

Forscher untersuchen derzeit Zusammenhänge zwischen chronischen Entzündungen und Beschwerden in verschiedenen Organen:

  • Herz
  • Nervensystem
  • Muskulatur
  • Gelenke
  • Gefäße
  • Immunsystem
  • Verdauungssystem
  • Haut

Insbesondere Myokarditis, Perikarditis sowie neurologische Beschwerden stehen im Fokus aktueller Untersuchungen.

Warum weitere Forschung notwendig ist

Die Forschung zu Long COVID und dem Post-Vac-Syndrom entwickelt sich kontinuierlich weiter.

Viele der diskutierten Mechanismen werden intensiv untersucht und sind Gegenstand zahlreicher internationaler Studien.

Für Ärzte und Therapeuten ist ein umfassendes Verständnis dieser komplexen Immunreaktionen entscheidend, um Betroffene besser diagnostizieren und behandeln zu können.

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Das Fachbuch

Leitfaden zur Diagnosstik und Behandlung von Post-COVID/Post-Vac-Syndrom (Spikeopathie)

fasst die wissenschaftliche Literatur zusammen und beschreibt mögliche pathophysiologische Mechanismen, diagnostische Ansätze und therapeutische Optionen für medizinische Fachkreise.

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